Master of Syougi

Syougi No Tatsujin

将棋の達人

  • ADK

  • 1995

  • Puzzle

  • NGH / AES | MVS | CD

  • 58 Megs

  • 1 Player

Master of Syougi von ADK ist eine waschechte Arcade-Version des japanischen Schachspiels „Shogi“, das dem europäischen Schach recht ähnlich ist. Unterschiede sind ein 9×9 Felder Brett und die Möglichkeit, geschlagene gegnerische Figuren selbst wieder einsetzen zu können. Darüber hinaus werden die eigenen Figuren in einer sogenannten „Beförderungszone“ (die letzten drei Reihen des Spielbretts) befördert und damit ihre Bewegungsfähigkeit verbessert. Das ganze ist halt immer noch Schach, aber Neo-typisch mit cooler Grafik und Sound ausgestattet. Im 1-Player Game tretet ihr gegen diverse Computer-GegnerInnen an, deren Porträts digitalisiert sind und ziemlich cool aussehen. Ausserdem sind die Jungs und Mädels ganz schön clever und gar nicht so leicht zu schlagen. Neben dem original Shogi befinden sich auch noch zwei weitere Spielmodi auf der CD/dem Modul. Das erste ist irgendwie eine abgespeckte Variante des Spiels, bei der beide SpielerInnen nur neun gleiche Steine haben und es das Ziel ist, dem/der GegnerIn zwischen fünf und acht (einstellbar) dieser Steine wegzunehmen. Die kann aber nur geschehen, indem zwei eigene Steine neben einem gegnerischen plaziert werden. Klingt simpel, ist es eigentlich auch aber macht grossen Spass und erfordert auch einiges an strategischer Planung. Der dritte Spielmodus ist mit bis zu vier SpielerInnen zu spielen, die jeweils abwechselnd Spielsteine auf das Brett werfen und dann nach mir rätselhaften Regeln ziehen. Das Spielziel und -system dieser Variante ist mir bis jetzt noch nicht klar geworden (japanese only, wird es wohl auch so schnell nicht!). Insgesamt ist Master of Syougi ein cooles Spiel für Leute, die auf Denkspiele und/oder Schach stehen. Gegen das NeoGeo zu spielen macht schon Spass, aber natürlich können auch zwei menschliche SpielerInnen ihr können messen. Ich fand das Spiel, vor allem aufgrund der traditionellen japanischen Musik, sehr entspannend und trotzdem sehr anspruchsvoll; mir gefällt’s. Die recht seltene CD und die ebenso seltenen MVS und Home-Modul Versionen sind dabei auch noch schöne Stücke für die Sammlung. (Die Wertung ist für Fans solcher Titel, alle anderen sollten wohl besser die Finger davon lassen.)

LFO